Heilpraxis Allgäu

Tabea Haug, Axel Schlamberger

Ayurvedische Massagetherapie

Unsere Haut und der Sinn des Fühlens bilden einerseits die Abgrenzung, andererseit die Kontaktfläche zwischen unserem Körper und der Aussenwelt. Kein lebendiges Wesen kann ohne diesen Sinn existieren, der bereits im Mutterleib unser Selbsterleben bildet und bis zum letzten Atemzug unsere äußerste Hülle füllt. Unser Innerstes wird durch den direkten Kontakt mit dem Außen berührt und Berührung bedingt von Anfang an unsere motorische und soziale Entwicklung.

Die Haut, unsere Ich-Membran, ist Zielorgan der Massage und nachweislich wirkt Berührung lindernd auf Schmerz, mindernd auf Stress und positiv auf den emotionalen Haushalt. Sie schenkt uns Gewissheit und Orientierung über uns selbst und das sensorische Erlebnis stärkt die Vertrautheit in unser körperliches Sein.Genau dies ist der Ansatz, den wir mit den ruhigen, sanften und ölreichen Ausstreichungen in der Massagetherapie fördern möchten.

Nuad – die Thai-Yoga-Massage

Vor etwa 2500 Jahren brachten Wandermönche die Kenntnisse einer auf den Lehren von Ayurveda, Yoga und Akupressur basierenden Körpertherapie von Indien nach Thailand, wo die Kunst des Nuad seither bewahrt wird. Diese Art der Massage orientiert sich an einem Netz von Energie-Leitbahnen des Körpers, die mit ruhigem Druck bearbeitet werden. Zudem wird der Körper in dem Yoga entnommene, passive Positionen zur Streckung und Mobilisation von Muskeln und Gelenken gebracht.

Nuad erfolgt auf einer Matte am Boden unter Einsatz von Händen, Füßen, Ellbogen und Knien, sowie dem Körpergewicht des Therapeuten. Die sanften Dehnungen verbessern die körperliche Beweglichkeit, lösen Anspannung und dienen der verfeinerten Selbstwahrnehmung, sowie einem wohlig aufgelockerten, erfrischten Gesamtbefinden.

Zur Nuad am besten dehnfähige Kleidung tragen. Ein langärmeliges Shirt, elastische lange Hosen und dünne Socken sind ideal.

Reflexzonenmassage – Wie im Großen, so im Kleinen

Betrachten wir unseren Körper als Kosmos, finden wir darin wiederum Mikrokosmen, die den gesamten Körper spiegeln. In diesem Verständnis spricht man über Reflexzonen an Hand, Fuß, Ohr oder Schädel, mittels deren Berührung Organe und Körperstrukturen angesprochen werden.

So können auf behutsame Weise Impulse durch die neuronalen Netzwerke des Körpers geschickt, das autonome Nervensystem harmonisiert und darüber die Selbstheilung angeregt werden.